Biberacher Str. 1 Gasthaus Ochsen: Bereits 1563 wird eine Wirtschaft und 1867 eine Brauerei erwähnt. Der dazugehörige Eiskeller ist in der Ölbachstr. 5/1. Die Gasthäuser in der Nähe von Kirchen sind meistens nach den vier Evangelisten bzw. ihren Symbolen benannt. Der Name Ochsen kommt wahrscheinlich von Evangelisten Lukas, der mit einem Stier (Ochsen) dargestellt wird.
seit 1869 eine Schmiede von Josef Schmied, sein Sohn Josef und ab 1933 sein Schwiegersohn Josef Wohnhas
Das jetzige Gebäude ist um 1911 als Bäckerei von Matthäus Wanner erbaut, vorher war die Bäckerei in der Ölbachstr.11 (Fa.Borchert)
1844 Einweihung der ev.Kirche 1845/1846 Anbau Pfarrhaus 1858/1859 Anbau der Schule.
Kirche erbaut von 1722-1725 (300 Jahr Feier im Oktober 2025) von Abt Didaktus Ströbele der 1728 Steinhausen bauen ließ. Zuvor hat es bereits eine Kirche gegeben 1275 war die Pfarrstelle besetzt, 1470 wird sie als baufällig beschrieben. Das Pfarrhaus wurde ab 1732 erbaut, als Sommersitz von Abt Ströbele St Blasiushaus erbaut 1906 als Schulhaus mit Lehrerwohnung
Hinterer Schließer war mal ein Wirtshaus (Stoffeleswirt) es ist aber darüber nicht mehr bekannt. Die Küferei wurde um 1870 erbaut und ab 1950 wurde die Mosterei eingerichtet. Durch den Hof ging früher ein Gäßele zur Ölbachstr.11 (Borchert) früher eine Bäckerei. Ortsende bei Braugerts war die Ölmühle Stallbohner woher vermutlich der Straßenname Ölbachstraße kommt.
Von 1938 bis 1957 war hier ein Frisör. Von 1965 bis 1981 war hier eine Zweigstelle der Kreissparkasse BC. Der Kaufladen wurde 1976 geschlossen, Unter dem Haus ist noch der Eiskeller der ehem. Brauerei Ochsen
jetzt Borchert: schon vor 1911 wurde hier Brot gebacken von Eberhard Wanner. Bäckerei wurde um 1911 in die Biberacherstraße 2 verlegt. Bis 1988 zeugte noch ein alter Kamin am Hausgiebel von der Bäckerei. Heute durch die schwarze Verkleidung noch sichtbar. 1967 starb Bäcker Christian Wanner und danach gab es in der Attenweiler Bäckerei keine Knauzenwecken mehr.
Bis zum Jahr 1977 war hier das Gasthaus Zum Wilden Mann. Im Wilden Mann kehrten die Hausener und Rusenberger Kirchgänger zum Frühschoppen ein.
Jetzt. Fam. Baur: Landprodukte Haag bis circa 1950
jetzt Fam.Nusser: von 1828 ein Johannes Romer, Schultheiß. Im Jahr 1886 ist der Hof abgebrannt und wurde neu erbaut. Es kam eine Käseküche dazu.
,jetzt Führle: Haus und Werkstatt wurden kurz nach 1840 erbaut. Hier war eine Wagnerwerkstatt bis kurz vor 1987. Gottlob Gerster, gelernter Schneider verlor im 2. Weltkrieg den rechten Arm und lernte dann um und wurde Wagner.
jetzt Guth, ehemals Wörner. Hinter diesem Haus war früher der Löschteich für die Schachenstraße. Hausname "Grubmade".
jetzt Hagel: Im Jahr 1807 wurde für damalige Verhältnisse dieses stattliche Haus erbaut. Blasius Hirschmann errichtete damals schon hier eine Schreinerei. Nach mündlicher Überlieferung, soll Napoleon hier einmal Quartier bezogen haben
jetzt Willi Gerster: hier stand früher ein konfessionsübergreifender Kindergarten vor dem 2. Weltkrieg. Die erste Kindergärtnerin war Margrete Gerster.
1947 - Die "Vermittlungsstelle Hand" wird von der Kronenstr. 2 in die Biberacher Straße 9 verlegt. Frau Rosemarie (Rosa) Hirschmann ist das "Fräulein vom Amt".
Gegenüber der Einmündung Weiherstraße in die Biberacher Straße befanden sich der Ortsarrest und die Remise für den Leichenwagen. Das baufällige Gebäude wurde um 1963 - abgerissen und 1964 - ein Gebäude für eine elektromechanische Telefonvermittlungsstelle gebaut.
Dieses Haus war früher das Armenhaus, hier wurden Bedürftige eingewiesen.
1903 - eröffnete Josef Scheffold einen Laden für Kolonialwaren.
1945 - übernahm ihn Anna Spinner und führte ihn weiter bis er
1978 - aufgegeben wurde.
Fahrradhandel und -reparatur:
1948 - eröffnete Josef Scheffold in der Biberacher Straße 25 einen Fahrradhandel
mit Reparaturwerkstatt und betrieb diesen bis kurz vor seinem Tod 1968.
Molkerei und Gemeinde-Gefrieranlage
Schreiner - Post- und Telefonvermittlungsstelle
1875 - baute Christian Gerster hier eine Schreinerei - sie wurde bis 1985 betrieben
1907 - Zwischen 1907 und 1910 wird die "Vermittlungsstelle Hand" eingerichtet
1947 - Die Vermittlungsstelle Hand wird in die Biberacher Straße 9 verlegt
1936 - Die Landkraftpost beim Postamt Biberach wird eingeführt. In Attenweiler
wird die "Vereinigte Post- und Telegraphenhilfsstelle in eine Poststelle II
umgewandelt. Telegraphenhilfsstelleninhaber Josef Hirschmann, Schreiner, wird
Posthalter.
1954 - Heinrich Brodt übernimmt die Poststelle in der Weiherstraße 2.
1841 - erste Erwähnung der "Krone" Johann Georg Wanner erhält die Genehmigung
zum Betrieb einer "Bier- und Branntweinschenke mit Schildwirtschaftgerechtigkeit",
lt. Regierungsdekret vom 10.Mai 1841.
1872 - wurde das Wohnhaus und die Gastwirtschaft samt Scheuer neu erbaut.
1973 - übernahmen Fritz und Helene Wanner das Gasthaus zur "Krone".
Als es in Attenweiler noch drei bzw. zwei Wirtschaften gab, feierten die
evangelischen Einwohner ihre Feste überwiegend in der "Krone".
Das Gasthaus hatte früher einen Saal, einen Gastraum und ein kleines Nebenzimmer.
In einem neben dem Gasthaus freistehenden, barackenartigen Gebäude befand sich
bis um 1950 eine Kegelbahn.
Schmiede kann seit ungefähr 1500 nachgewiesen werden. Seit 1624 sind die Besitzer bekannt. 1950 - wurde sie aufgegeben.
bis 1955 - arbeitete hier der Schneider Friedrich Paal. Bereits sein Vater betrieb hier das Schneiderhandwerk. Selbst gutbetuchte Biberacher kamen zum Schneider Paal.
Feuerwehr - Landjugend Das Feuerwehrhaus wurde 1992-1994 gebaut Wenige Jahre später dürfte die Landjugend einen Anbau errichten und Kellerräume des Feuerwehrhauses benutzen.
Kindergarten Der neuerbaute Kindergarten wurde im September 1998 bezogen
Rathaus - Grundschule
1952 - Bau als ev. Bekenntnisschule. Im Untergeschoss war die Feuerwehr und die
erste elektromechanische Telefonvermittlungsstelle (1954-1964) untergebracht
1965 - wurde der Neubau der Schule. - mit Turnhalle - bezogen. (Oben die ev., unten
die kath. Konfessionsschule). 2004 wurde der Anbau bezogen.
Das alte Schulgebäude ist heute unser Rathaus.
1983 - wurde die Kleinturnhalle zur Mehrzweckhalle mit Küche erweitert.
1987 - Anbau der Bühne und Musikpavillons.